Kalt am Telefon gekündigt: Hinter meiner Entlassung verbirgt sich das Bestreben, eigenes Versagen zu vertuschen.
Inmitten meiner Krankheit erhielt ich einen eiskalten Anruf von meinem Vorgesetzten – die Kündigung. Als Familienvater mit zwei Kindern bleibt mir die Frage, wie jemand so unbarmherzig sein kann. Qualifikation spielte keine Rolle; Krankheit und Selbstversagen führten zur Kündigung, und das in einem Telefonat, während ich mich mit schweren gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen musste. Diese brutale Realität muss ans Licht kommen.
Diese unfassbare Vorgehensweise spielte sich während meiner Probezeit in einer Behörde ab. Statt Unterstützung in meiner krankheitsbedingten Ausnahmesituation zu erfahren, wurde mir am Telefon die Kündigung mitgeteilt. Als Familienvater mit zwei Kindern bin ich nicht nur von dieser Entscheidung betroffen, sondern auch von der mangelnden Menschlichkeit, die in einer öffentlichen Institution fehlen sollte.
In meiner kurzen Zeit hier habe ich nicht nur meine Qualifikationen eingebracht, sondern auch einen kritischen Blick hinter die Kulissen geworfen. Es ist erschütternd zu erkennen, dass in einer Behörde, die dem Gemeinwohl dienen sollte, solche ethischen Werte vernachlässigt werden. Diese Erfahrung während meiner Probezeit soll als Warnung für zukünftige Mitarbeiter dienen und dazu aufrufen, die Unternehmenskultur kritisch zu hinterfragen.
Besonders bedauerlich ist das Selbstversagen der Projektleitung, die meine Arbeit konsequent ignorierte und ihre eigenen Aufgaben vernachlässigte. Diese Unprofessionalität zieht nicht nur meine Kündigung, sondern auch die mangelnde Führungskompetenz in Frage.
Die Art und Weise, wie mit meiner Situation umgegangen wurde, lässt Zweifel an der Ethik und dem Mitgefühl innerhalb dieser Behörde aufkommen. Als Teil dieser Geschichte hoffe ich, dass andere vor den Herausforderungen und möglichen Konsequenzen in dieser Behörde gewarnt sind.
12 januari 2024
Omdöme utan inbjudan