Schlechte bis zu keiner Betreuung
Unser Sohn (15) war für 5 Monaten/2 Terms mit Playhockey in Neuseeland. Dadurch, dass es eine sehr kleine Organisation ist, musste er komplett selbstständig reisen.
Der Auftritt auf der Homepage verspricht eine sehr engmaschige Betreuung, Ausflüge und intensives Hockey.
All dies war leider nicht der Fall.
Der Organisator war am Flughafen bei Ankunft und hat unseren Sohn einmal zum Rugby mitgenommen. Es gab ansonsten keinen Kontakt.
Bei anfänglichen Problemen hat er zwar reagiert, aber ansonsten alles an die Familie delegiert. Im Winter-Term wird in Neuseeland kein Turnier-Hockey gespielt. Dies war uns bekannt, aber es gab keine Bemühung einen Ersatz zu finden. Auch wurde versprochen, dass unser Sohn Bambinis trainieren kann. Leider wurde nie mehr darüber gesprochen. Die Mannschaft in der er spielen konnte außerhalb der Schule war eine Mannschaft die aus Herren bestand. Also völlig unpassend. So fiel auch diese Möglichkeit, soziale Kontakt knüpfen weg. Wir haben dann auf eigene Faust eine Möglichkeit gesucht, dass er weiterhin Hockey spielen kann. Dies war nochmals recht teuer.
Das Wellington College, welches er besucht, war eine sehr nette Schule. Die Betreuung der Schule war toll! Es gibt hier direkte Ansprechpersonen nur für Internationals. Leider wies uns aber der Organisator nicht darauf hin, dass es Einführungstage gibt und so war unser Sohn zu spät vor Ort. Auch die Familie wird eigentlich von der Schule ausgesucht, nicht von der Organisation. Man kann dies also auch ohne Probleme direkt mit der Schule vereinbaren (s. Homepage)
Unser Sohn i st nach Hause geflogen ohne jemals wieder etwas vom Organisator gehört zu haben. Kein "wie war es", "Gehts dir gut", "Brauchst du Hilfe". Er hat seine Rückreise komplett selber organisiert. Der Organisator ist ein reiner Vermittler und keine wirkliche Ansprechperson gewesen.Der Aufenthalt war im Vergleich z.B. zu Kanada extrem teuer für wenig Leistung.
Sehr, sehr enttäuschend.








