Achtung Scam
Man sollte sich die folgenden Fragen stellen.
I. Regulatorik & Lizenzen
- Art der Lizenz: Im Vertrag wird eine Lizenznummer (1484951) angegeben. Handelt es sich hierbei lediglich um eine allgemeine Gewerbelizenz („Trade License“) für Dubai oder um eine spezifische Erlaubnis für Finanzdienstleistungen oder die Verwaltung von Vermögenswerten?
- VARA-Konformität: Da das Investment ausschließlich in USDT oder USDC erfolgt und Portfolios verwaltet werden, fallen diese Tätigkeiten in Dubai unter die Aufsicht der VARA. Warum verfügt das Unternehmen laut eigener Aussage über keine VARA-Lizenz, obwohl es aktiv mit virtuellen Vermögenswerten arbeitet?
- BaFin-Erlaubnis: Auf welcher rechtlichen Grundlage werden diese Finanzdienstleistungen (Anlagevermittlung und -verwaltung) gezielt Kunden in Deutschland angeboten, ohne dass eine Erlaubnis der BaFin vorliegt?
II. Transparenz der „unabhängigen Dritten“
- Identität des Verwalters: Wenn Forrest Blue das Kapital lediglich „strukturiert“ und an externe Dritte (wie Ivan D.) weiterleitet, wie lautet der vollständige Name und der offizielle Firmensitz der Gesellschaft, die das operative Geschäft und das Trading durchführt?
- Lizenzen der Dritten: Verfügt dieser externe Dritte über eine eigene staatliche Lizenz zur Vermögensverwaltung in seiner jeweiligen Jurisdiktion?
- Vertragliche Verbindung: Warum taucht dieser „unabhängige Dritte“ nicht namentlich im Investment-Agreement auf, wenn er doch derjenige ist, der tatsächlich mit dem Kapital arbeitet?
III. Anlagestruktur & Sicherheit
- Definition der Assetklassen: Was genau verbirgt sich hinter den im Vertrag genannten „High-Yield-Projekten“ und „alternativen Technologien“?
- Verwahrort der Gelder: Wo genau liegen die USDT/USDC-Bestände nach der Einzahlung? Werden diese auf einer zentralen Exchange (z. B. Binance), in einer Multi-Sig-Wallet oder in spezifischen DeFi-Protokollen verwahrt?
- Audits: Gibt es regelmäßige Berichte von unabhängigen Wirtschaftsprüfern, die bestätigen, dass die Gelder tatsächlich in den genannten Strategien investiert sind und nicht lediglich zur Auszahlung anderer Anleger verwendet werden?
IV. DeFi vs. Zentralisierung
- Kontrolle: Wenn es sich um „DeFi“ handelt, warum hat die Firma laut Vertrag dann das „alleinige Ermessen“ („sole discretion“) über die Verwaltung und das Pooling der Gelder, anstatt dass der Anleger die Kontrolle über seine eigenen Smart Contracts behält?
- Abhängigkeit: Warum ist ein persönliches Dashboard bei Forrest Blue notwendig, wenn die Blockchain-Technologie (DeFi) eigentlich Transparenz ohne zentrale Zwischeninstanzen ermöglichen sollte?
V. Auszahlung & Kündigung
- Liquiditätsnachweis: Wie stellt das Unternehmen sicher, dass bei einer Kündigungswelle genug Liquidität vorhanden ist, um alle Anleger innerhalb der 30-tägigen Frist auszuzahlen, wenn das Kapital in „High-Yield-Projekten“ gebunden ist?
- Gebührenbegründung: Wie rechtfertigen sich die hohen Gesamtkosten von 5 % (1,5 % Einzahlung + 3,5 % Auszahlung) gegenüber marktüblichen Konditionen im Bereich DeFi oder klassischer Fonds?
Ich habe schon öfter meine Fragen direkt an Forrest Blue gestellt und nie eine Rückmeldung erhalten. Ich habe das ganze jetzt bei der VARA, BaFin gemeldet. Neuerdings wird geworben, dass ab April eine eigene Kreditkarten angeboten wird. Dies wird aber nur in der geschlossenen Community beworben was typisch bei scam ist. Auch dies habe ich bei Visa angefragt.
31 mars 2026
Omdöme utan inbjudan